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Buchtipps

Hasse/Stein, Time Travel Academy – Auftrag jenseits der Zeit. Stell dir vor, du würdest an einem ganz normalen Tag eine goldschimmernde Einladung zu einer Zeitreise-Schule bekommen…So geht es dem zwölfjährigen Max. In den nächsten Wochen erfährt er, dass Schleim gut schmecken kann und dass Katzen nicht flauschig sein müssen. Und nebenbei findet er Freunde, die ihn die ganze Zeit begleiten. Mit gefällt das Buch sehr gut, weil viele kreative Ideen und neue Entdeckungen es fabelhaft machen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Benjamin Gottwald, Spinne spielt Klavier. Eines meiner liebsten Bilderbücher im Moment ist „Spinne spielt Klavier“. Es ist ein lautes, buntes Buch, ganz ohne Text, in dem jede Seite einlädt Geräusche mitzumachen. Wie klingen motzende Möwen oder hundert Hummeln im Flug? Wie macht ein trampolinspringendes Schwein? Wie lachst du, wenn deine Füße gekitzelt werden? Und was spielt eigentlich die Spinne auf dem Klavier? In diesem Buch schmatzt und schnauft es, es knattert, knirscht und quietscht und das natürlich vorzugsweise laut.

Alex Capus, Susanna. Historische Biographie über Susanna Faesch, deren aufregenden Lebenslauf der Autor ruhig und lakonisch erzählt. Susanna wächst in Basel auf, geht später mit ihrer Mutter nach New York, erlebt dort eine spannende Zeit mit dem Bau der Brooklyn Bridge und der Erfindung der elektrischen Glühbirne. Später wird sie Portraitmalerin, damit finanziell unabhängig, bekommt ein uneheliches Kind und wird Fürsprecherin der amerikanischen Ureinwohner. 

Leïla Slimani, Das Land der Anderen. Mathilde ist jung, verliebt und voller Tatendrang und Abenteuerlust als sie mit ihrem Mann Amine kurz nach dem zweiten Weltkrieg das Elsass verlässt, um sich in Marokko auf dem geerbten Hof niederzulassen. Doch das Leben in diesem fremden Land ist so völlig anders als Mathilde es sich erträumt hat und auch Amine scheint sich, zurück in seiner Heimat, verändert zu haben. Aber Mathilde gibt nicht auf, in ihrem täglichen Kampf um Anerkennung und ihr Leben, hier im Land der Anderen.

Elise Kova, Air Awoken. Ein unglaublich tolles Buch! Voll von Magie, Abenteuern, Spannung und auch ein bisschen Romantik. Nachdem ich einmal mit Lesen angefangen hatte, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Optisch ist das Buch auch super schön geworden. Kann ich nur weiterempfehlen!

J.M.G. Le Clézio, Bretonisches Lied. „…drei ideale Ferienmonate voller Freiheit und Abenteuer …“ hat der junge Jean-Marie jedes Jahr von 1948 bis 1954 in einem kleinen Dorf an der bretonischen Südwestküste erlebt.

Jo Leevers, Café Leben. Nach mehreren gescheiterten Versuchen im beruflichen Leben voran zu kommen, nimmt Henrietta einen Job in einer Beratungsambulanz eines Krebszentrums an. Ihre Aufgabe ist es die Lebensgeschichten todkranker Menschen für ein sogenanntes Lebensbuch, als Erinnerung an die Nachkommen, zu erstellen. Nach einem vorgegebenen Schema soll sie anhand eines Fragenkatalogs die Geschichte der Menschen aufzeichnen, was Henrietta nicht sehr schwierig erscheint.

Takis Würger, Unschuld. Molly bleiben etwas mehr als dreißig Tage, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und ihn aus dem Todestrakt rauszuholen. Um dies zu erreichen, kehrt sie an den Ort ihrer Kindheit zurück und beginnt unter falschem Namen als Hausmädchen für die Familie Rosendale zu arbeiten und endgültig zu klären, was in der Nacht passiert ist, als Casper Rosendale erschossen wurde…

Ian McEwan, Lektionen. Der Autor erzählt in seinem Roman ein ganzes Leben vor dem Hintergrund der wichtigsten politischen Ereignisse der letzten 60 Jahre. Roland Baines sagt von sich selbst, dass er kein „nützliches“ Leben führt. Ihm passieren die Dinge: eine Affäre mit seiner Klavierlehrerin als Pubertierender, später verlässt seine Frau ihn und ihren gemeinsamen kleinen Sohn. Diese beiden Ereignisse prägen sein Leben.

Heinrich Steinfest, Der betrunkene Berg. Katharina betreibt den Buchladen „Bücherberg“ knapp unterhalb des Gipfels eines namenlosen österreichischen Berges. Es ist November, der Laden geschlossen, kein Tourist verirrt sich auf den Berg. Aber eines Tages findet sie auf einer Bergtour einen Mann, der leicht bekleidet im Schnee liegt, zum Sterben entschlossen. Er erinnert sich an nichts, auch nicht an seinen Namen, und die beiden bilden in der Einsamkeit eine Art Zweckgemeinschaft, in deren Verlauf der Fremde sich allmählich wieder erinnert.