0

Buchtipps - Bilderbuch

Liebe Kund*innen,

unsere Buchhandlung ist unter den bekannten Hygieneauflagen geöffnet.

Unsere Öffnungszeiten sind:

Mo - Fr 9 - 18 Uhr 

Sa 9 - 13 Uhr

Bleiben Sie gesund!

Isabelle Simler, Die blaue Stunde. Wenn der Tag zur Nacht wird und die Dämmerung einsetzt, dann entfaltet die Blaue Stunde ihren Zauber. Ein Blaufuchs streift durch zart hellblau verschneite Ebenen, es schimmern die Flügel des blauen Morphofalters, eine nachtblaue Katze schleicht durch das Gras. Überall auf der Welt wird die Natur stiller, Vögel verstummen und „die Blaue Stunde verblasst allmählich und wird von der Nacht abgelöst.“

Ottfried Preußler, Frühling im Mühlenweiher. Eines meiner liebsten Bücher als Kind war „Der kleine Wassermann“. Ich mochte seine kleinen Abenteuer, fand seine Streiche lustig und habe mich unglaublich wohl gefühlt im Mühlenweiher; außer das Neunauge tauchte auf, dann habe ich mich mit dem kleinen Wassermann zusammen überaus gegruselt. Nur die letzten Sätze fand ich etwas traurig, wenn er in diesen traumhellen Wassermannswinter hinüberschläft… und da schlief er nun seit Jahren.

Sonja Danowski, Das Theater von nebenan. „Ihhh! Puppen!“ Ricky, der neue Nachbarsjunge, offenbart Pia und Pablo gleich am ersten Tag, was er von ihrem Lieblingsspielzeug hält. Er spielt lieber mit seinem Helikopter und anderen Flugobjekten. Pablo ist fasziniert, wendet sich von seiner Schwester und dem Puppentheater ab und verbringt viel Zeit mit dem neuen Jungen. Pia ist traurig und fühlt sich alleine gelassen. Doch als Ricky eines Tages mit Mandelentzündung im Bett liegt, sind es die Puppen, die ihn mit ihren Geschichten zum Lachen bringen.  

Nadja Budde, Krake beim Schneider. Zwei Bilder, zwei Zeilen – und schon hat Nadja Budde eine vergnügliche Geschichte erzählt, die zum Erzählen anregt. Da ist zum Beispiel die Ente, die ihren Flug verpasst und ziemlich grantig die Anzeigentafel studiert. Aber auf dem zweiten Bild zufrieden im Zug sitzt und draussen einen Vogelzug beobachtet: „Verpasster Flug – Ente im Zug“. Oder die Flunder, die Post bekommt und bloß Plunder auspackt! Ging uns allen ja schon so.

Wolf Erlbruch, Die fürchterlichen Fünf. Im vorliegenden Kinderbuch geht es um fünf Tiere, die sich hässlich finden: eine Kröte, eine Ratte, eine Spinne und eine Hyäne. Sie sind deprimiert und bemitleiden sich zutiefst. Bis die Hyäne ein Lied auf ihrem Saxophon spielt, die Ratte ihre Ukulele hervorholt, die Spinne mit zarter Stimme zu singen beginnt und die Fledermaus dazu pfeift. Die Kröte besinnt sich darauf, dass sie gut Pfannkuchen backen kann.

Kerascoet, Mein Weg mit Vanessa. Ein Bilderbuch ganz ohne Text, und dennoch steckt so viel darin. Ein kleines Mädchen wird von einem Mitschüler gehänselt und läuft weinend nach Hause. Ein anderes Mädchen hat das beobachtet und fühlt mit ihr. Am nächsten Tag holt sie sie von zu Hause ab und sie gehen den Weg zur Schule gemeinsam. Dort angekommen schließen sich andere Kinder den Zweien an und am Ende sieht man die zwei glücklichen Mädchen inmitten ihrer Mitschüler nebeneinander im Klassenzimmer sitzen.

Erste-Hilfe-Tröstebuch Hasenkind hat sich weh getan und es kommt sogar Blut! Da muss es schnell getröstet werden. Pusten und ein Pflaster hilft vielleicht schon mal. Aber zur Sicherheit lieber noch ein Zauberspruch und ganz viel streicheln… Ein entzückendes, kleines Bilderbuch für die Kleinen zum Mitmachen und dabei den eigenen Schmerz vergessen. Am besten immer dabei haben.